Corona-Hilfe für Unternehmen

Unterstützung für Firmen, Freiberufler und Selbständige

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Virus-Epidemie stellt viele Unternehmen, Freiberufler und Selbständige vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Fehlende Umsatzerlöse in Verbindung mit weiterlaufenden Kostenbelastungen können zu Liquiditätsproblemen und damit zu existenziellen Krisen führen. Jedes Unternehmen bzw. jeder Gewerbetreibende sollte sich daher rechtzeitig mit der Frage beschäftigen, ob die laufenden Zahlungsverpflichtungen erfüllt werden können und, soweit sich Engpässe abzeichnen, rechtzeitig Vorsorge treffen.

Was wir für Sie tun können

Sprechen Sie mit uns

Bitte suchen Sie rechtzeitig das Gespräch mit Ihrer persönlichen Beraterin oder Ihrem Berater. Wir werden Ihre individuelle Situation analysieren und gemeinsam mit Ihnen versuchen, schnelle und unkomplizierte Lösungen zu finden. Kurzfristig können zum Beispiel Tilgungen für einen bestimmten Zeitraum ausgesetzt oder - soweit vertretbar - Kreditlinien erhöht werden.

Zusätzlichen Finanzierungsbedarf decken

Mit unserer Online-Anfrage für Unternehmenskredite können Sie schnell und bequem ein unverbindliches Angebot anfordern oder Ihre Finanzierung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro sofort online abschließen.

Kredite und Bürgschaften

Darüber hinaus hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus in die Wege geleitet. Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen. Dieses Hilfsprogramm umfasst zum Beispiel Hilfskredite durch die KfW sowie Unterstützung durch Bürgschaftsbanken.

KfW-Corona-Hilfe

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.

Die Antragstellung erfolgt nicht direkt bei der KfW, sondern über die jeweilige Hausbank. Hierbei sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich. Lassen Sie sich jetzt von uns beraten.

Unterstützung für KMU durch Bürgschaftsbanken

Am Freitag, 13. März 2020 wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen zur wirtschaftlichen Bewältigung der "Corona-Krise" vorgestellt. Für die Bürgschaftsbanken sind Erweiterungen der Rahmenbedingungen für Ausfallbürgschaften vorgesehen.

Die Beantragung ist online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken oder über die Hausbank möglich. Lassen Sie sich jetzt durch uns beraten.

Landwirtschaftliche Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an. Auch hier sind wir Ihnen bei der Beantragung gerne behilflich.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der Rettungsschirm ist vor allem für große und bisher solvente Unternehmen gedacht, die durch die Corona-Krise ohne eigenes Verschulden mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Ziel des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist es, Betriebe zu unterstützen, die für die Infrastruktur der Wirtschaft wichtig sind. Auf diese Weise sollen die betreffenden Unternehmen wettbewerbsfähig und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds ergänzt die bereits geplanten Sonderprogramme der KfW.

Weitere Hilfsmöglichkeiten

Das staatliche Hilfspaket umfasst neben Krediten und Bürgschaften noch weitere Angebote. Einen Überblick finden Sie hier:  

Soforthilfe für Kleinstunternehmen

Die Bundesregierung stellt mit dem Hilfsprogramm für Kleinstunternehmen ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit deckt sie die Hilfe für einen substanziellen Anteil der über drei Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Mit dem Hilfspaket können Kleinstunternehmen bzw. Selbstständige kurzfristige Zuschüsse beantragen.

Zuschuss durch das Land Baden-Württemberg

Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Flexibilisierung der Kurzarbeit

Die Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld sollen so bis zum 31. Dezember 2020 erleichtert werden, um Arbeitnehmer vor einer drohenden Kündigung zu bewahren. Welche Neuregelungen nun gelten und wie Sie Kurzarbeitergeld für Ihre Mitarbeiter beantragen können, erfahren Sie hier.

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Neben den Rettungsmaßnahmen des Bundes und der Länder, gibt es für Betroffene nun auch Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen. So können Firmen, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, nun ihre Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend stunden lassen. Wie Sie die Hilfe beantragen können, erfahren Sie hier.

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Das Bundesfinanzministerium und die Landesfinanzministerien haben steuerliche Maßnahmen beschlossen, um Unternehmen in der aktuellen Notlage finanziell zu entlasten und ihre Liquidität zu verbessern. Zu den steuerlichen Hilfsmaßnahmen zählen eine mögliche Stundung von Steuerzahlungen, die Herabsetzung von Vorauszahlungen sowie das Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch die Bank bzw. die zuständigen Behörden nicht ersetzen.