Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz schafft Verwahrentgelte für Privatkunden ab

Die Grundlage für diese Entscheidung bildet die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), im Juli und im September die Leitzinsen anheben zu wollen. Dieser längst überfällige Schritt der EZB ermöglicht es auch der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz die Privatkunden von dieser in Einzelfällen praktizierten Verfahrensweise zu entbinden.

Bereits in der Zeit der Negativzinspolitik der EZB konnten wir es durch intensive Beratungsgespräche und eine mehrschichtige und zukunftsorientierte Geldanlage vielfach vermeiden, dass Guthaben unnötig belastet wurden. Dennoch war es in Einzelfällen unumgänglich, die uns in Rechnung gestellten Negativzinsen weiterzureichen.

„Wir begrüßen es, dass die EZB die Zinswende nun einleiten will – auch wenn wir die angekündigten Zinsschritte aufgrund der aktuellen Inflationsraten für eher zögerlich erachten. Das Signal ist gut für unsere Kunden, und das ist auch gut für unsere Bank, da wir im ersten Schritt zumindest von einer Reduzierung der zu zahlenden Negativzinsen auf Interbankeneinlagen ausgehen“, so Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz.

Weiter führt Müller aus „Ab dem 15. Juli verzichten wir auf die Berechnung von Verwahrentgelten für Privatkunden. Wir empfehlen unseren Kunden sich trotz dieser Entscheidung unbedingt an unsere Anlagespezialisten zu wenden. Nominal liegt der Zins zwar wieder bei 0 %,  bei einer aktuellen Inflationsrate von 7,6 % (Stand Juni 2022) ergibt sich aber faktisch ein realer Kaufkraftverlust. Hier sollte im persönlichen Gespräch eine kundenindividuelle Lösung für die optimale Geldanlage diskutiert werden.“