Nach der Begrüßung durch Sonja Merkel, die als Aufsichtsratsvorsitzende durch den Abend führte, würdigte Prof. Dr. Alexander Schubert, Bürgermeister der Stadt Speyer, in einem Grußwort die zeitlose Aktualität der genossenschaftlichen Idee: „In unserer Gegenwart, die von tiefgreifenden Unsicherheiten geprägt ist, gewinnen Institutionen an Bedeutung, die Nähe, Verlässlichkeit und Verantwortung verkörpern – und dafür stehen die Genossenschaftsbanken.“
Die Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz habe dabei, so Vorstandssprecher Till Meßmer, auch im zurückliegenden Geschäftsjahr einmal mehr bewiesen, dass diese von ihr gelebten Werte auch monetäre Werte schaffen. Die Bilanzsumme überschritt zum Stichtag die 7-Milliarden-Grenze und erreichte mit einem Plus von 3,9 % ca. 7,1 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen stieg, getragen durch eine Verstetigung der Nachfrage nach privaten Wohnbaufinanzierungen, auf 5,6 Mrd. Euro, das Einlagengeschäft stieg um +4,6 % auf gut 5,4 Mrd. Euro, wodurch das bilanzielle Kundenwertvolumen der Bank als Summe von Krediten und Einlagen zum Stichtag auf gut 11 Mrd. Euro zulegen konnte.
„Angesichts der fast stoischen Gleichmäßigkeit der Zuwächse des Kundenwertvolumens in den letzten Jahren könnte man meinen, dass unsere Bank nahezu automatisch wächst – das ist jedoch nicht der Fall“, so Meßmer. „Denn die Menschen treffen jedes Mal aufs Neue die Entscheidung, wo sie Kredite aufnehmen und wem sie ihre Einlagen anvertrauen. Wir als Bank müssen damit bei jeder dieser Entscheidungen zu jedem gegebenen Zeitpunkt ein Angebot machen, das im Wettbewerb besteht und den sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen entspricht.“